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Art. 102 [Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung]

EL 56 April 2015 Mit dem Binnenmarkt unvereinbar und verboten ist die missbräuchliche Ausnutzung einer beherrschenden Stellung auf dem Binnenmarkt oder auf einem wesentlichen Teil desselben durch ein oder mehrere Unternehmen, soweit dies dazu führen kann, den Handel zwischen Mitgliedstaaten zu beeinträchtigen. Dieser Missbrauch kann insbesondere in Folgendem bestehen: a) der unmittelbaren oder mittelbaren Erzwingung von unangemessenen Einkaufs- oder Verkaufspreisen oder sonstigen Geschäftsbedingungen; b) der Einschränkung der Erzeugung, des Absatzes oder der technischen Entwicklung zum Schaden der Verbraucher; c) der Anwendung unterschiedlicher Bedingungen bei gleichwertigen Leistungen gegenüber Handelspartnern, wodurch diese im Wettbewerb benachteiligt werden; d) der an den Abschluss von Verträgen geknüpften Bedingung, dass die Vertragspartner zusätzliche Leistungen annehmen, die weder sachlich noch nach Handelsbrauch in Beziehung zum Vertragsgegenstand stehen. Akman, „Consumer Welfare“ and Article 82 EC: Practice and Rhetoric, W. Comp. 2009, 71; Altmeppen, Wirklich keine Haftung der Bundesrepublik Deutschland im Fall Telekom?, NJW 2008, 1553; Andrews, Is Meeting Competition a Defence to Predatory Pricing? – The Irish Sugar Decision Suggests a New Approach, ECLR 1998, 49; Apon, Cases against Microsoft: Similar Cases, Different Remedies, ECLR 2007, 327; Areeda/Hovenkamp, Antitrust Law, Revised Ed. 1996; Areeda/Turner, Predatory Pricing and Practices Under Section 2 of the Sherman Act, 88 Harv. L. Rev. 697 (1975); Arhel, Abus de position


Zitiervorschlag:
Grabitz/Hilf/Nettesheim/Jung, 68. EL Oktober 2019, AEUV Art. 102 Rn. 1-480
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