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Art. 3 Freie Rechtswahl

(1) 1Der Vertrag unterliegt dem von den Parteien gewählten Recht. 2Die Rechtswahl muss ausdrücklich erfolgen oder sich eindeutig aus den Bestimmungen des Vertrags oder aus den Umständen des Falles ergeben. 3Die Parteien können die Rechtswahl für ihren ganzen Vertrag oder nur für einen Teil desselben treffen. (2) 1Die Parteien können jederzeit vereinbaren, dass der Vertrag nach einem anderen Recht zu beurteilen ist als dem, das zuvor entweder aufgrund einer früheren Rechtswahl nach diesem Artikel oder aufgrund anderer Vorschriften dieser Verordnung für ihn maßgebend war. 2Die Formgültigkeit des Vertrags im Sinne des Artikels 11 und Rechte Dritter werden durch eine nach Vertragsschluss erfolgende Änderung der Bestimmung des anzuwendenden Rechts nicht berührt. (3) Sind alle anderen Elemente des Sachverhalts zum Zeitpunkt der Rechtswahl in einem anderen als demjenigen Staat belegen, dessen Recht gewählt wurde, so berührt die Rechtswahl der Parteien nicht die Anwendung derjenigen Bestimmungen des Rechts dieses anderen Staates, von denen nicht durch Vereinbarung abgewichen werden kann. (4) Sind alle anderen Elemente des Sachverhalts zum Zeitpunkt der Rechtswahl in einem oder mehreren Mitgliedstaaten belegen, so berührt die Wahl des Rechts eines Drittstaats durch die Parteien nicht die Anwendung der Bestimmungen des Gemeinschaftsrechts – gegebenenfalls in der von dem Mitgliedstaat des angerufenen Gerichts umgesetzten Form –, von denen nicht durch Vereinbarung abgewichen werden kann. (5) Auf das Zustandekommen und die Wirksamkeit der Einigung der Parteien über das anzuwendende Recht finden die Artikel 10, 11 und 13 Anwendung. Abend, Die lex validitatis im internationalen Vertragsrecht, 1994; Abicht, Die Parteiautonomie im Schatten der Unterwerfungsklauseln – Die Unterwerfung unter fremdes Außenhandelsrecht in Schuldverträgen, 1991; Aden, Kollisionsrechtliche Wahlfeststellung, DZWiR 1997, 81; Albornoz, Choice of Law in International Contracts in Latin American Legal Systems, J. Private Int’l L. 6 (2010), 23; Alpa, Party Autonomy and Choice of Law Applicable to Domestic Contracts, Eur. Bus. L. Rev. 25 (2014), 605; Alpa, Autonomie des parties et choix d’une loi étrangère applicable au contrat „national“, Rev. int. dr. comp. 2014, 33; Aubart, Die Behandlung der dépeçage im europäischen Internationalen Privatrecht, 2013; Aubin, Vertragsstatut und Parteierwartungen im deutschen Internationalen Privatrecht, FS Seidl-Hohenveldern, 1988, S. 1; B. Audit, Le choix des principes d'Unidroit comme loi du contrat et le droit international privé, in


Zitiervorschläge:
Ferrari IntVertragsR/Ferrari VO (EG) 593/2008 Art. 3
Ferrari IntVertragsR/Ferrari, 3. Aufl. 2018, VO (EG) 593/2008 Art. 3
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