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640. Berufsbildungsgesetz

61. EL Juni 2012 Vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), geändert durch Art. 2a Nr. 1 BerufsbildungsreformG v. 23. 3. 2005 (BGBl. I S. 931), 9. ZuständigkeitsanpassungsVO v. 31. 10. 2006 (BGBl. I S. 2407), Zweites BürokratieabbauG v. 7. 9. 2007 (BGBl. I S. 2246), NeuausrichtungsG v. 21. 12. 2008 (BGBl. I S. 2917), DienstrechtsneuordnungsG v. 5. 2. 2009 (BGBl. I S. 160), Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen v. 6. 12. 2011 (BGBl. I S. 2515) und G zur Verbesserung der Eingliederungschancen v. 20. 12. 2011 (BGBl. I S. 2854) FNA 806-22 – Auszug – Das Berufsbildungsgesetz fasst alle Ausbildungsvorschriften zusammen und regelt damit insbesondere das früher in der Gewerbeordnung enthaltene Lehrlingsrecht neu. Die §§ 126–128a wurden aufgehoben. Zur Entwicklung des Lehrlingsrechts vgl. 12. Aufl. Vorbem. §§ 126–128a Rdn. 1–36. Dort auch Angaben zur Literatur zum Lehrlingsrecht (Rdn. 34–36) und zur Abgrenzung vom Lehrverhältnis zum Anlernverhältnis, zum Umschüler und Volontär (Rdn. 10–14). Durch das Gesetz vom 23. März 2005 ist das Berufsbildungsgesetz völlig neu gestaltet worden. Frühere Literatur ist deshalb kaum noch verwendbar. Zur Neufassung gilt der Kommentar Leinemann-Taubert, in 2. Auflage von Taubert 2008 und die Kommentierung zu §§ 1–63 im Erfurter Kommentar von Schlachter, 12. Aufl. 2012. Außerhalb des Handwerks heißt der Lehrling heute Auszubildender, der Lehrherr Ausbildender. Die Änderungen vom 6. 12. 2011 schufen die §§ 31 a und 50 a für ausländische Qualifikationen. Teil 1. Allgemeine Vorschriften § 1 Ziele und Begriffe der Berufsbildung. (1) Berufsbildung im Sinne dieses Gesetzes sind die Berufsausbildungsvorbereitung, die Berufsausbildung, die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung. (2) Die Berufsausbildungsvorbereitung dient dem Ziel, durch die Vermittlung von Grundlagen für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit an eine Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf heranzuführen. (3) Die Berufsausbildung hat die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt notwendigen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) in einem geordneten Ausbildungsgang zu vermitteln. Sie hat ferner den Erwerb der erforderlichen Berufserfahrungen zu ermöglichen. (4) Die berufliche Fortbildung soll es ermöglichen, die berufliche Handlungsfähigkeit zu erhalten und anzupassen oder zu erweitern und beruflich aufzusteigen. (5) Die berufliche Umschulung soll zu einer anderen beruflichen Tätigkeit befähigen. § 2 Lernorte der Berufsbildung. (1) Berufsbildung wird durchgeführt 1.in Betrieben der Wirtschaft, in vergleichbaren Einrichtungen außerhalb der Wirtschaft, insbesondere des öffentlichen Dienstes, der Angehörigen freier Berufe und in Haushalten (betriebliche Berufsbildung), 2.in berufsbildenden Schulen (schulische Berufsbildung) und 3.in sonstigen Berufsbildungseinrichtungen außerhalb der schulischen und betrieblichen Berufsbildung (außerbetriebliche Berufsbildung). 61. EL Juni 20121 Juni 2012 61. EL2(2) Die Lernorte nach Absatz 1 wirken bei der Durchführung der Berufsbildung

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