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734.  Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz – BEEG) zur Fussnote 1

69. EL März 2015 In der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Januar 2015 (BGBl. I S. 33) FNA 85-5 Vorbemerkung Ab 1. 1. 2007 gilt das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz für alle ab 1. 1. 2007 geborenen oder zur Adoption aufgenommenen Kinder. Es tritt an die Stelle des bisher gültigen Bundeserziehungsgeldgesetzes, das nur noch bis zum 31. 12. 2008 für alle bis zum 31. 12. 2006 geborenen Kinder weiter gilt. Für die in Abschnitt 2 geregelte Elternzeit gilt allgemein nur das neue BEEG, da der bisherige Abschnitt 2 des BErzGG ab 1. 1. 2007 gestrichen worden ist (Art. 3 Gesetz vom 5. 12. 2006). Das Gesetz vom 19. 8. 2007 ergänzte § 1 Abs. 7 um § 104 a Aufenthaltsgesetz. Das 1. Änderungsgesetz vom 17. 1. 2009 verbesserte die Wahlfreiheit, legte die Mindestbetreuungszeit auf 2 Monate fest, flexibilisierte sie und schuf die Großelternzeit; vgl. Genenger, ZRP 2008 S. 180; Berger-Petz, DStR 2008 S. 2326. Das ELENA-Verfahrensgesetz vom 28. 3. 2009 wurde wieder aufgehoben. Das Haushaltbegleitgesetz vom 9. 12. 2010 führte insbesondere die Höchstgrenze für den Bezug von 250 000 € ein und änderte §§ 2, 8 und 10. Zur Kommentierung siehe Buchnet/Becker 8. Aufl. 2008, Erfurter Kommentar/Gallner Nr. 170 13. Aufl. 2013. Die Materialien des Gesetzes finden sich in dem Regierungsentwurf BT-Drucks. 16/18891004, gleichlautend mit dem Fraktionsentwurf CDU/SPD BRDrucks. 426/061003. Der Bericht des Ausschusses vom 27. 9. 2006 ist BT-Drucks. 16/2785. Die 2. und 3. Beratung fand am 29. 9. 2006 statt, der Bundesrat stimmte am 3. 11. 2006 zu (PlPr 827). Das 1. Änderungsgesetz vom 17. 1. 2009 hat als Materialien BR-Drucks. 341/08 vom 23. 5. 2008, BT-Drucks. 16/9415 vom 3. 6. 2008, die Stellungnahme des Bundesrates vom 4. 7. 2008 in BT-Drucks. 341/08/B). Am 13. 11. 2008 fand die 2. und 3. Lesung statt. Der Bundesrat stimmte am 19. 12. 2008 zu. Die Änderung vom 1. 11. 2011 fügte § 27 Abs. 1 a ein (Übergangsvorschrift). Das Elterngeldvereinfachungsgesetz vom 10. 9. 2012 änderte alle Vorschriften über den Vollzug des Elterngeldes (BT-Drucks. 17/1221, 17/9841) mit 48 Änderungen. §§ 2 a bis 2 f wurden neu eingefügt. Das Pflegeneuausrichtungsgesetz vom 23. 10. 2012 enthielt nur Anpassungen an dieses Gesetz. Zahlreiche Änderungen mit Wirkung vom 1. 8. 2013 brachte dann das Betreuungsgeldgesetz – BetrGeldG – vom 15. 2. 2013 (BGBl. I S. 254) in §§ 1–27 und Einführung zu Abschnitt 2 mit §§ 4 a–4 d, wonach Betreuungsgeld zu beanspruchen ist, wenn keine Leistungen nach § 24 Abs. 2 in Verbindung mit §§ 22–23 SGB VIII in Anspruch genommen werden (BT-Drucks. 17/9917). Ab 1. 1. 2015 gilt auf Grund des Gesetzes vom 18. 12. 2014 (BGBl. I S. 2325) das sog. Elterngeld Plus mit Partnerschaftsbonus und flexiblerer Elternzeit. Dieses neu gefasste BEEG wurde dann am 27. 1. 2015 völlig neu bekannt gemacht. 69. EL März 20151 März 2015 69. EL2Das Elterngeld kann bis zu 28 Monate bezogen werden, die Elternzeit wird flexibler, zwischen dem 3. und 8. Geburtstag des Kindes kann für 24 Monate unbezahlte Auszeit genommen werden (vgl. BT-Drucks. 18/2583, 18/2625, 18/3086, 18/3090), Literatur: Forst, Mehr Zeit und Geld für den Nachwuchs, DB 2015, 68–73; Sowka, Elternzeit – nach neuem Recht, P&R 2015, 10. § 1 Berechtigte (1) 1Anspruch auf Elterngeld hat, wer 1. einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat, 2. mit seinem Kind in einem Haushalt lebt, 3. dieses Kind selbst betreut und erzieht und 4. keine oder keine

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