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Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland und der Präsident der Tunesischen Republik, von dem Wunsche geleitet, die zwischen beiden Staaten bestehenden engen Beziehungen aufrechtzuerhalten und zu verstärken und insbesondere den Verkehr zwischen den beiden Staaten auf dem Gebiete der Auslieferung und der Rechtshilfe in Strafsachen zu regeln, sind übereingekommen, einen Vertrag zu schließen, und haben hierfür zu ihren Bevollmächtigten ernannt: Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland Herrn Dr. Gerhard Schröder, Bundesminister des Auswärtigen; Der Präsident der Tunesischen Republik Herrn Habib Bourguiba junior, Minister des Auswärtigen. Die Bevollmächtigten haben nach Austausch ihrer in guter und gehöriger Form befundenen Vollmachten folgendes vereinbart: Art. 1 Auslieferungsverpflichtung Die Vertragsparteien verpflichten sich, gemäß den nachstehenden Vorschriften und Bedingungen einander die Personen auszuliefern, die von den Justizbehörden des ersuchenden Staates wegen einer strafbaren Handlung verfolgt oder zur Vollstreckung einer Strafe oder einer Maßregel der Sicherung und Besserung gesucht werden. Art. 2 Auslieferungsfähige strafbare Handlungen (1) Ausgeliefert wird wegen Handlungen, die sowohl nach dem Recht des ersuchenden als auch nach dem des ersuchten Staates mit einer Freiheitsstrafe oder mit einer die Freiheit entziehenden Maßregel der Sicherung und Besserung

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