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Teil I. Gerichtsverfassung

VwGO Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung,12. Ergänzungslieferung 2005     Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO)in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. März 19911 (BGBl. I S. 686), geänd. durch Art. 3 G zur Neuregelung des Asylverfahrens v. 26. 6. 1992 (BGBl. I S. 1126), Art. 9 G zur Entlastung der Rechtspflege v. 11. 1. 1993 (BGBl. I S. 50), Art. 5 5. BVerfGGÄndG v. 2. 8. 1993 (BGBl. I S. 1442), Art. 7 PlanungsvereinfachungsG v. 17. 12. 1993 (BGBl. I S. 2123), Art. 7 G zur Änd. d. Rechtspflegergesetzes und anderer Gesetze v. 24. 6. 1994 (BGBl. I S. 1374), Art. 9 G zu dem Übereinkommen vom 15. April 1994 zur Einrichtung der Welthandelsorganisation und zur Änderung anderer Gesetze v. 30. 8. 1994 (BGBl. II S. 1438), Art. 7 G zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen v. 27. 9. 1994 (BGBl. I S. 2705), Art. 27 EG zur Insolvenzordnung v. 5. 10. 1994 (BGBl. I S. 2911), Art. 2 MagnetschwebebahnplanungsG v. 23. 11. 1994 (BGBl. I S. 3486), Art. 1 des 6. VwGO-ÄndG v. 1. 11. 1996 (BGBl. I S. 1626), Art. 6 Abs. 3 des ZivilschutzneuordnungsG v. 25. 3. 1997 (BGBl. I S. 726), Art. 33 Abs. 2 JustizmitteilungsG - JuMiG - v. 18. 6. 1997 (BGBl. I S. 1430), Art. 8 Bau- und Raumordnungsgesetz 1998 - BauROG - v. 18. 8. 1997 (BGBl. I S. 2081), G zur Verlagerung des Sitzes des Bundesverwaltungsgerichts von Berlin nach Leipzig v. 21. 11. 1997 (BGBl. I S. 2742), Art. 2 § 13 Schiedsverfahrens-Neuregelungsgesetz - SchiedsVfG - v. 22. 12. 1997 (BGBl. I S. 3224), Art. 14 G zur Änd. d. Bundesrechtsanwaltsordnung, d. Patentanwaltsordnung und anderer Gesetze v. 31. 8. 1998 (BGBl. I S. 2600), Art. 15 2. ZuständigkeitslockerungsG v. 3. 5. 2000 (BGBl. I S. 632), Art. 2 Abs. 18 ZustellungsreformG - ZustRG - v. 25. 6. 2001 (BGBl. I S. 1206), Art. 14 G zur Neuordnung des Bundesdisziplinarrechts v. 9. 7. 2001 (BGBl. I S. 1510), Art. 8 G zur Anpassung der Formvorschriften des Privatrechts und anderer Vorschriften an den modernen Rechtsverkehr v. 13. 7. 2001 (BGBl. I S. 1542), Art. 1, 6 G zur Bereinigung des Rechtsmittelrechts im Verwaltungsprozess (RmBereinVpG) v. 20. 12. 2001 (BGBl. I S. 3987), Art. 4 Abs. 26 G zur Modernisierung des Kostenrechts (KostRMoG) v. 5. 5. 2004 (BGBl. I S. 718), Art. 4 G zur Anpassung des Baugesetzbuchs an EU-Richtlinien (EAGBau) v. 24. 6. 2004 (BGBl. I S. 1359), Art. 11 Nr. 23 ZuwanderungsG v. 30. 7. 2004 (BGBl. I S. 1950), Art. 6 1. JustizmodernisierungsG v. 24. 8. 2004 (BGBl. I S. 2198), Art. 8 G über die Rechtsbehelfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Anhörungsrügengesetz) v. 9. 12. 2004 (BGBl. I S. 3220), Art. 2 Siebentes G zur Änderung des Sozialgerichtsgesetzes (7. SGGÄndG) v. 9. 12. 2004 (BGBl. I S. 3302), Art. 6 G zur Vereinfachung und Vereinheitlichung der Verfahrensvorschriften zur Wahl und Berufung ehrenamtlicher Richter v. 21. 12. 2004 (BGBl. I S. 3599), Art. 2 G über die Verwendung elektronischer Kommunikationsformen in der Justiz (Justizkommunikationsgesetz - JKomG) v. 22. 3. 2005 (BGBl. I S. 837) und Art. 2 26. G zur Änderung des Abgeordnetengesetzes v. 22. 8. 2005 (BGBl. I S. 2482)BGBl. III 340-1§ 1 [Unabhängigkeit der Verwaltungsgerichte]Die Verwaltungsgerichtsbarkeit wird durch unabhängige, von den Verwaltungsbehörden getrennte Gerichte ausgeübt. § 2 [Gerichte und Instanzen der Verwaltungsgerichtsbarkeit]Gerichte der Verwaltungsgerichtsbarkeit sind in den Ländern die Verwaltungsgerichte und je ein Oberverwaltungsgericht, im Bund das Bundesverwaltungsgericht mit Sitz in Leipzig.2 § 3 [Gerichtsorganisation]3(1)  Durch Gesetz werden angeordnet 1. die Errichtung und Aufhebung eines Verwaltungsgerichts oder eines Oberverwaltungsgerichts, 2. die Verlegung eines Gerichtssitzes, 3. Änderungen in der Abgrenzung der Gerichtsbezirke, 4. die Zuweisung einzelner Sachgebiete an ein Verwaltungsgericht für die Bezirke mehrerer Verwaltungsgerichte, 4a. die Zuweisung von Verfahren, bei denen sich die örtliche Zuständigkeit nach § 52 Nr. 2 Satz 1, 2 oder 4 bestimmt, an ein anderes Verwaltungsgericht oder an mehrere Verwaltungsgerichte des Landes, 5. die Errichtung einzelner Kammern des Verwaltungsgerichts oder einzelner Senate des Oberverwaltungsgerichts an anderen Orten, 6. der Übergang anhängiger Verfahren auf ein anderes Gericht bei Maßnahmen nach den Nummern 1, 3, 4 und 4a, wenn sich die Zuständigkeit nicht nach den bisher geltenden Vorschriften richten soll. (2)  Mehrere Länder können die Errichtung eines gemeinsamen Gerichts oder gemeinsamer Spruchkörper eines Gerichts oder die Ausdehnung von Gerichtsbezirken über die Landesgrenzen hinaus, auch für einzelne Sachgebiete, vereinbaren. § 4 [Präsidium und Geschäftsverteilung]41Für die Gerichte der Verwaltungsgerichtsbarkeit gelten die Vorschriften des zweiten Titels des Gerichtsverfassungsgesetzes entsprechend. 2Die Mitglieder und drei Vertreter des für Entscheidungen nach § 99 Abs. 2 zuständigen Spruchkörpers bestimmt das Präsidium jeweils für die Dauer von vier Jahren. 3Die Mitglieder und ihre Vertreter müssen Richter auf Lebenszeit sein. § 5 [Besetzung und Gliederung der VG](1)  Das Verwaltungsgericht besteht aus dem Präsidenten und aus den Vorsitzenden Richtern und weiteren Richtern in erforderlicher Anzahl. (2)  Bei dem Verwaltungsgericht werden Kammern gebildet. (3)  1Die Kammer des Verwaltungsgerichts entscheidet in der Besetzung von drei Richtern und zwei ehrenamtlichen Richtern, soweit nicht ein Einzelrichter entscheidet. 2Bei Beschlüssen außerhalb der mündlichen Verhandlung und bei Gerichtsbescheiden (§ 84) wirken die ehrenamtlichen Richter nicht mit.5 § 6 [Übertragung auf Einzelrichter, Rückübertragung auf die Kammer]6(1)  1Die Kammer soll in der Regel den Rechtsstreit einem ihrer Mitglieder als Einzelrichter zur Entscheidung übertragen, wenn 1. die Sache keine besonderen Schwierigkeiten tatsächlicher oder rechtlicher Art aufweist und 2. die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat. 2Ein Richter auf Probe darf im ersten Jahr nach seiner Ernennung nicht Einzelrichter sein. (2)  Der Rechtsstreit darf dem Einzelrichter nicht übertragen werden, wenn bereits vor der Kammer mündlich verhandelt worden ist, es sei denn, daß inzwischen ein Vorbehalts-, Teil- oder Zwischenurteil ergangen ist. (3)  1Der Einzelrichter kann nach Anhörung der Beteiligten den Rechtsstreit auf die Kammer zurückübertragen, wenn sich aus einer wesentlichen Änderung der Prozeßlage ergibt, daß die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat oder die Sache besondere Schwierigkeiten tatsächlicher oder rechtlicher Art aufweist. 2Eine erneute Übertragung auf den Einzelrichter ist ausgeschlossen. (4)  1Beschlüsse nach den Absätzen 1 und 3 sind unanfechtbar. 2Auf eine unterlassene Übertragung kann ein Rechtsbehelf nicht gestützt werden. §§ 7 und 8 (aufgehoben) § 9 [Besetzung und Gliederung der OVG]7(1)  Das Oberverwaltungsgericht besteht aus dem Präsidenten und aus den Vorsitzenden Richtern und weiteren Richtern in erforderlicher Anzahl. (2)  Bei dem Oberverwaltungsgericht werden Senate gebildet. (3)  1Die Senate des Oberverwaltungsgerichts entscheiden in der Besetzung von drei Richtern; die Landesgesetzgebung kann vorsehen, daß die Senate in der Besetzung von fünf Richtern entscheiden, von denen zwei auch ehrenamtliche Richter sein können. 2Für die Fälle des § 48 Abs. 1 kann auch vorgesehen werden, daß die Senate in der Besetzung von fünf Richtern und zwei ehrenamtlichen Richtern entscheiden. 3Satz 1 Halbsatz 2 und Satz 2 gelten nicht für die Fälle des § 99 Abs. 2. (4)  (aufgehoben) § 10 [Besetzung und Gliederung des BVerwG](1)  Das Bundesverwaltungsgericht besteht aus dem Präsidenten und aus den Vorsitzenden Richtern und weiteren Richtern in erforderlicher Anzahl. (2)  Bei dem Bundesverwaltungsgericht werden Senate gebildet. (3)  Die Senate des Bundesverwaltungsgerichts entscheiden in der Besetzung von fünf Richtern, bei Beschlüssen außerhalb der mündlichen Verhandlung in der Besetzung von drei Richtern. § 11 [Großer Senat beim BVerwG]8(1)  Bei dem Bundesverwaltungsgericht wird ein Großer Senat gebildet. (2)  Der Große Senat entscheidet,


Zitiervorschlag:
Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, 12. Aufl. 2006, VwGO
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