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BGB § 305c Überraschende und mehrdeutige Klauseln Burkhard Boemke/Bernhard Ulrici Däubler/Hjort/Schubert/Wolmerath, Arbeitsrecht
4. Auflage 2017

§ 305 c Überraschende und mehrdeutige Klauseln

(1) Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die nach den Umständen, insbesondere nach dem äußeren Erscheinungsbild des Vertrags, so ungewöhnlich sind, dass der Vertragspartner des Verwenders mit ihnen nicht zu rechnen braucht, werden nicht Vertragsbestandteil.

(2) Zweifel bei der Auslegung Allgemeiner Geschäftsbedingungen gehen zu Lasten des Verwenders.

Literatur:

Siehe § 305.

  • I. Übersicht/Allgemeines (Rn. 1, 2)

  • II. Überraschende Klauseln (Abs. 1) (Rn. 3-11)

    • 1. Tatbestandsvoraussetzungen (Rn. 3-9)

      • a) Objektiv ungewöhnliche Klausel (Rn. 4-6)

      • b) Nicht damit rechnen müssen (Rn. 7, 8)

      • c) Darlegungs- und Beweislast (Rn. 9)

    • 2. Rechtsfolge (Rn. 10)

    • 3. Einzelfälle (Rn. 11)

  • III. Mehrdeutige Klauseln (Abs. 2) (Rn. 12-23)

    • 1. Tatbestandsvoraussetzungen (Rn. 12-18)

      • a) Vorrang allgemeiner Auslegungsregeln (Rn. 12-16)

        • aa) Vorrang (Rn. 12)

        • bb) Auslegung von AGB (Rn. 13-15)

        • cc) Revisibilität (Rn. 16)

      • b) Verbleibende Unklarheit (Rn. 17, 18)

    • 2. Rechtsfolge (Rn. 19-22)

    • 3. Einzelfälle (Rn. 23)