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HGB § 124 [Rechtliche Selbständigkeit; Zwangsvollstreckung in Gesellschaftsvermögen] Kirsten Seeger Heidel/Schall, Handelsgesetzbuch
3. Auflage 2020

§ 124 [Rechtliche Selbständigkeit; Zwangsvollstreckung in Gesellschaftsvermögen]

(1) Die offene Handelsgesellschaft kann unter ihrer Firma Rechte erwerben und Verbindlichkeiten eingehen, Eigentum und andere dingliche Rechte an Grundstücken erwerben, vor Gericht klagen und verklagt werden.

(2) Zur Zwangsvollstreckung in das Gesellschaftsvermögen ist ein gegen die Gesellschaft gerichteter vollstreckbarer Schuldtitel erforderlich.

Schrifttum:

Beuthien, Zur Begriffsverwirrung im deutschen Gesellschaftsrecht, JZ 2003, 715; Fabricius, Relativität der Rechtsfähigkeit (1963); R. Fischer, Die Personenhandelsgesellschaft im Prozeß, in: FS Hedemann (1958), S. 75; Flume, Gesellschaft und Gesamthand, ZHR 136 (1972), 177; Huber, Vermögensanteil, Kapitalanteil und Gesellschaftsanteil an Personengesellschaften des Handelsrechts (1970); ders., Rechtsfähigkeit, juristische Person und Gesamthand, in: FS Lutter (2000), S. 107; Hüffer, Die Gesamthandsgesellschaft in Prozeß, Zwangsvollstreckung und Konkurs, in: FS Stimpel (1985), S. 165; Mülbert, Die rechtsfähige Personengesellschaft, AcP 199 (1999), 38; Raiser, Gesamthandsgesellschaft oder juristische Person – Eine Geschichte ohne Ende?, in: FS Zöllner Bd. I (1998), S. 469; ders., Der Begriff der juristischen Person – Eine Neubesinnung, AcP 199 (1999), 104; K. Schmidt, Unterbrechung und Fortsetzung von Prozessen im Konkurs einer Handelsgesellschaft – Fragen und Thesen zu §§ 240 ZPO, 10 ff. KO (96 ff. InsO), KTS 1994, 309; ders., Die Personengesellschaft als Rechtsfigur des „Allgemeinen Teils“, AcP 209 (2009), 181; Schulze-Osterloh, Das Prinzip der gesamthänderischen Bindung (1972); Ulmer, Die Gesamthandsgesellschaft – ein noch immer unbekanntes Wesen?, AcP 198 (1998), 113; Weber-Grellet, Die Gesamthand – ein Mysterienspiel?, AcP 182 (1982), 316; Wiedemann, Die Personengesellschaft – Vertrag oder Organisation?, ZGR 1996, 286; Zöllner, Rechtssubjektivität von Personengesellschaften?, in: FS Gernhuber (1993), S. 563.

  • A. Die Rechtsnatur der OHG (Rn. 1)

  • B. Gesellschaftsvermögen (Rn. 2, 3)

  • C. Die OHG im Rechtsverkehr (Rn. 4-14)

    • I. Privatrecht (Rn. 4-11)

      • 1. Vertragliche Schuldverhältnisse (Rn. 4, 5)

      • 2. Gesetzliche Schuldverhältnisse (Rn. 6)

      • 3. Dingliche Rechte (Rn. 7)

      • 4. Besitz (Rn. 8)

      • 5. Erbrecht (Rn. 9)

      • 6. Beteiligungen (Rn. 10)

      • 7. Ämter und Funktionen (Rn. 11)

    • II. Steuerrecht (Rn. 12)

    • III. Öffentliches Recht (Rn. 13)

    • IV. Strafrecht (Rn. 14)

  • D. Verfahrensrecht (Rn. 15-23)

    • I. Gesellschafts- und Gesellschafterprozess (Rn. 15)

    • II. Partei- und Prozessfähigkeit (Rn. 16, 17)

    • III. Zuständigkeit (Rn. 18)

    • IV. Zustellungen (Rn. 19)

    • V. Auflösung und Vollbeendigung der Gesellschaft (Rn. 20, 21)

    • VI. Prozesskostenhilfe (Rn. 22)

    • VII. Kostenentscheidung und Kostenfestsetzung (Rn. 23)

  • E. Zwangsvollstreckung und Insolvenz (Rn. 24, 25)