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Art. 4

Lfg. 20 (I) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (II) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet. (III) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz. Entstehungsgeschichte JöR n.F. Bd. 1 (1951), S. 73 ff.; v. Mangoldt, Komm., 1. Aufl., S. 54 f.; Scholler, Die Freiheit des Gewissens, 1958, S. 110 ff. Rechtsvergleichende Hinweise WeimVerf. Art. 135, 136; UN-Dekl. Art. 18; MRK Art. 9; BayVerf. Art. 107; BerlinVerf. Art. 20, 21 II; BremVerf. Art. 4; HessVerf. Art. 9, 48; Nordrh.-WestfVerf. Art. 19 I; Rheinl.-PfalzVerf. Art. 8, 41 I Satz 2; SaarlVerf. Art. 4, 35 I. Schrifttum Ankenbrand, Otto: Gewissensfreiheit, Kriegsdienstverweigerung und Notstandsrecht, Blätter für deutsche und internationale Politik 1963, 764. Arndt, Adolf: Das Grundrecht der Kriegsdienstverweigerung,
Zitiervorschlag:
Maunz/Dürig/Herzog, 60. EL Oktober 2010, GG Art. 4